Graf Heinrich von Regenstein schenkt dem Kloster Hamersleben den halben Zehnten und vier Morgen und einen Hof zu Gunsleben. In der Urkunde die mit einem Gerichtssiegel versehen ist, gibt er als Zeugen folgende Ritter an, die sich auf der Burg Schlanstedt befinden:
Henricus de Schoven, Adrianus de Aderstede, Johannes de Herkesen, Henrikus de Thyllinge, Ludolfus de Jergen, famulus milites nostri in Schlanstede.
Seit dem 13. Jahrhundert taucht der Name Schlanstedt als Familienname auf. Die Herren von Schlanstedt sind Freigeborene von niederem Adel, die auch nicht direkt auf der Burg wohnen. Sie stehen im Dienst als Burgherren und Hauptleute.