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Chronik-Eintrag, Jahr 1202

Der Halberstädter Bischof Conrad von Crosigk bestätigt, daß die Mönche der Kirche des Heiligen Pankratius zu Hamersleben von Ludolf von Eisleve und seinen drei Brüdern in Schlanstedt zwei Hufen mit ihren Höfen für 25 Mark rechtlich erworben haben.

Eine zweite Bestätigung findet sich für Arnold von Neindorp. Er hatte die Zustimmung seiner Schwester, die sich im Kloster zu Hamersleben befand, der Hamerslebener zum Heiligen Pankratius eine Hufe im Schlanstedter Felde und seinen väterlichen Hof zugeschenkt.


Chronik-Eintrag, Jahr 1205

Auf dem Schlosse zu Schlanstedt stirbt Graf Otto von Grieben, Vater der Gemahlin des Grafen Ulrich von Regenstein, Lucardis, welche mit den väterlichen Gütern an der Ohre etc. auch zugleich das Vogteirecht über Kloster Hildesleve erbt.


Chronik-Eintrag, Jahr 1210

Bischof Volrad macht den Grafen Ulrich und Albrecht die Befugnis streitig, die Ämter der Unterrichter in dem Gerichtsbezirk Goslar zu stellen, worüber der Erzbischof Conrad von Magdeburg schiedsrichterlich dahin entscheidet, daß die Gerichtseingesessenen zwei Gografen wählen. Einen davon der Bischof, den anderen davon die Grafen von Regenstein bestätigen, richten beide gemeinschaftlich und sollten die "Wedde" unter sich teilen.

Nur in dem Orte Warnstedt sollte der Bischof keine Gografen haben dürfen.


Chronik-Eintrag, Jahr 1298

Graf Heinrich von Regenstein schenkt dem Kloster Hamersleben den halben Zehnten und vier Morgen und einen Hof zu Gunsleben. In der Urkunde die mit einem Gerichtssiegel versehen ist, gibt er als Zeugen folgende Ritter an, die sich auf der Burg Schlanstedt befinden:

Henricus de Schoven, Adrianus de Aderstede, Johannes de Herkesen, Henrikus de Thyllinge, Ludolfus de Jergen, famulus milites nostri in Schlanstede.

Seit dem 13. Jahrhundert taucht der Name Schlanstedt als Familienname auf. Die Herren von Schlanstedt sind Freigeborene von niederem Adel, die auch nicht direkt auf der Burg wohnen. Sie stehen im Dienst als Burgherren und Hauptleute.


Chronik-Eintrag, Jahr 1306

Das Domkapitel zu Halberstadt stellt mit Zustimmung des Bischofs Albrecht I. eine Urkunde über den halben Zehnten in Schlanstedt aus.


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